DIOGO LEITÃO
Innenraum: 3D-Axonometrie-Rendering des möblierten Erdgeschossgrundrisses aus der Vogelperspektive mit dem vollständigen 8.948 Quadratmeter großen Bürogebäude-Layout mit Empfang, Auditorium-Sitzreihen, Konferenzräumen, Kochnische und organischer Lobby-Sitzmöblierung

Share Foundation HQ

Innenarchitektur

STANDORTPoznan, Polen
JAHR2020-2026
KATEGORIEInnenarchitektur
FLÄCHE8,948 m2
STUDIODiogo Leitão — Gründer, Rise.Design

Der Hauptsitz der Share Foundation in Poznan ist Rise.Designs flächenmäßig größtes Einzelgebäudeprojekt: ein 8.948 Quadratmeter großes, dreigeschossiges Bürogebäude für die Fundacja Partycypacji Spolecznej, eine polnische Sozialstiftung, die sich der digitalen Inklusion und der Bekämpfung digitaler Analphabetisierung widmet, insbesondere für ältere Bürger, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Die Stiftung betreibt EU-kofinanzierte Programme darunter Schulungen zur digitalen Kompetenz, Gemeinschaftsbildung und Initiativen zur sozialen Teilhabe in Poznan, Wroclaw, Chorzow und Slupsk. Das Projekt begann im September 2020 und ist weiterhin aktiv mit voraussichtlicher Fertigstellung im November 2026. Das Gebäude nimmt ein Stahlbeton-Tragraster mit 11 Feldern von etwa 33 Metern Breite und 18 Metern Tiefe in der ul. Polska 15 in Poznan ein, ein freistehendes dreigeschossiges Volumen mit bürgerschaftlichen Funktionen im Erdgeschoss und zwei Obergeschossen mit operativen Arbeitsflächen. Der Auftrag verlangte einen Entwurf, der eine grundlegende Spannung auflöst: ein Firmensitz, der institutionelle Autorität ausstrahlt, ohne seinen menschenzentrierten, gemeinschaftsorientierten Charakter aufzugeben.

Innenraum: 3D-Axonometrie-Rendering des möblierten Erdgeschossgrundrisses aus der Vogelperspektive mit dem vollständigen 8.948 Quadratmeter großen Bürogebäude-Layout mit Empfang, Auditorium-Sitzreihen, Konferenzräumen, Kochnische und organischer Lobby-Sitzmöblierung

Die Innenraumgestaltung ist um einen warmen zeitgenössisch-minimalistischen Ansatz mit femininen Akzenten in Beige und Weiß organisiert. Das markanteste räumliche Element ist das System erhabener geometrischer Wandpaneele, eine modernisierte Boiserie, die auf jeder wichtigen Wandfläche im gesamten Gebäude erscheint, von der Empfangslobby bis zu den Chefbüros, vom Treppenhaus bis zu den Konferenzräumen. Dieses Signaturelement schafft visuelle Kontinuität über die drei Geschosse des Gebäudes hinweg und bietet eine dreidimensionale Oberflächenqualität, die den Innenraum von flach gestrichenen Büroumgebungen unterscheidet. Das Paneelsystem wird durch eine Doppeldeckenstrategie ergänzt: weiße Akustikdecken über den offenen Arbeitsbereichen für eine helle Arbeitsatmosphäre, während dunkle Anthrazitdecken in Konferenzräumen und im Auditorium eine intensivere Atmosphäre für Besprechungen und Veranstaltungen schaffen.

Innenraum: Rendering des gepaarten Mega-Sitzungssaals im 2. Obergeschoss mit geöffneten mobilen Trennwänden, die eine Konfiguration mit 24 Plätzen schaffen, dunklen erhabenen geometrischen Wandpaneelen, dunkler Decke mit linearer LED-Streifenbeleuchtung und Chef-Lounge dahinter
Innenraum: Rendering des Konferenzraums mit Signature-Halo-Ring-Pendelleuchten über dem Eichentisch, erhabenen beigen geometrischen Wandpaneelen als modernisierter Boiserie, zweifarbigen Schalenstühlen und raumhoher Verglasung

Das Erdgeschoss ist um drei primäre Programmelemente organisiert: die Empfangslobby mit ihrem dunklen Steinempfangstresen und dem beleuchteten Borromäischen-Ringe-Logo der Stiftung, der Veranstaltungssaal im Erdgeschoss mit Platz für über 100 Teilnehmer in Theaterbestuhlung mit einfahrbarer Projektionsleinwand, und eine Reihe von Besprechungsräumen beidseitig des zentralen Erschließungskerns. Keope Brystone Grey Bodenfliesen im Format 60x60 Zentimeter bilden den Bodenbelagsstandard in allen öffentlichen Bereichen, wobei natürliche Eichenoberflächen auf Konferenztischen, Küchenzeilen-Mobiliar und Schreibtisch-Pflanzkasten-Trennwänden zum Einsatz kommen. Signature-Halo-Ring-Pendelleuchten über jedem Konferenztisch werden zum visuellen Faden, der alle Besprechungsräume verbindet, vom kleinsten Einzelbüro bis zum größten Sitzungssaal.

Innenraum: Rendering der Empfangslobby mit dunklem Steinempfangstresen, LED-Sockelbeleuchtung mit schwebendem Sockeleffekt, dem Borromäische-Ringe-Logo der Stiftung an der Wand, Keope-Brystone-Grey-Bodenfliesen und Galerieflur dahinter
Innenraum: Vollständige Übersichts-Rendering der Lobby mit Empfangstresen und Logo, Drazänen in dunklen Töpfen, organisch facettierten modularen Sitzbänken in Steinoptik und Besprechungsraum hinter schwarz gerahmten Glastrennwänden
Innenraum: Rendering des Großraumbüros mit dunkelbrauner Akzentwand, Manuskript-Tapete, akustischer Rückzugskabine, sechs Arbeitsplätzen mit ergonomischen Stühlen und beigen Trennwänden

Im zweiten Obergeschoss nutzt eine gepaarte Mega-Sitzungssaal-Konfiguration mobile Trennwände, um einen einzigen Konferenzraum mit 24-28 Plätzen für die größten internen Veranstaltungen der Stiftung zu schaffen, mit dunkler Anthrazitdecke, linearer LED-Streifenbeleuchtung und erhabenen geometrischen Wandpaneelen, die die am stärksten institutionell geprägte Umgebung des Gebäudes bilden. Die Chefbüros verfügen über stilisierte wandfüllende Bücherregale, L-förmige Schreibtische und raumhohe Verglasung zum Flur. Die Integration biophilen Designs durch Eichen-Pflanzkasten-Schreibtischteiler mit Hängepflanzen, getrocknetes Pampasgras, Drazänen in dunklen Keramiktöpfen und Palmenexemplare mildert die Formalität des Unternehmensinterieurs, ohne dessen institutionelle Autorität zu mindern.

Innenraum: Rendering des Konferenzraums mit 12 bis 14 beige gepolsterten Stühlen um den Eichentisch, Signature-Halo-Ring-Pendelleuchten, erhabenen geometrischen Wandpaneelen und raumhohem Fenster
Innenraum: Rendering des Auditoriums bei voller Kapazität mit über 100 weißen und schwarzen Stapelstühlen in Theaterbestuhlung, dunkler anthrazitfarbener Akustikdecke mit linearer LED-Streifenbeleuchtung und Projektionsleinwand
Innenraum: Rendering von Pausenraum und Lounge mit Signature-Halo-Pendelleuchtenpaar, hohem Ohrensessel mit Sichtschutz, cremefarbenem Leinensofa, Eichenholz-Küchenzeilenschränken, dunklem anthrazitfarbenem Teppich und Pampasgras-Akzenten
Innenraum: Rendering des Chefbüros im 2. Obergeschoss mit wandfüllendem gestaltetem Bücherregal, L-förmigem Schreibtisch, dunkler Deckengestaltung, Palme und raumhoher Glastrennwand mit Blick zum Flur
Innenraum: Rendering des Großraumbüros mit Arbeitsplatz-Cluster, ergonomischen Stühlen, Eichenholz-Schreibtischflächen, beigen Stofftrennwänden und erhabenen geometrischen Wandpaneelen im Hintergrund

Der Dokumentationsumfang spiegelt den Anspruch des Projekts wider: Grundrisse im Maßstab 1:100 für alle drei Ebenen, vier Ansichtszeichnungen und detaillierte Sanitär-Ausführungszeichnungen im Maßstab 1:50. Die Lage des Gebäudes in Poznan ordnet es in eine aktive zeitgenössische Architekturszene ein, und der Hauptsitz der Share Foundation trägt ein Projekt bei, dessen Wärme des Charakters es von der kälteren Abstraktion des typischen Gewerbebauwesens der Region unterscheidet.

Innenraum: Rendering des Flurs mit den charakteristischen erhabenen geometrischen Wandpaneelen, schwarz gerahmten Glastrennwänden und warmer Einbau-Deckenbeleuchtung, die eine galerieartige Atmosphäre schafft
Innenraum: Rendering des Konferenzraums in alternativer Konfiguration mit dunkler anthrazitfarbener Decke, linearer LED-Streifenbeleuchtung und erhabener Wandpaneelgestaltung in Beigetönen
Innenraum: Rendering des Einzelbüros mit biophilem Eichen-Pflanzkasten-Schreibtischteiler, hängenden Grünpflanzen auf schwarzem Metallrahmen, Besuchersitzplätzen und weißem Regal
Innenraum: Rendering des Wartebereichs in der Lobby mit organisch facettierten modularen Sitzbänken, großformatigem abstraktem Kunstwerk und raumhoher Verglasung nach außen
Innenraum: Rendering des Konferenzraums mit Manuskript-Tapeten-Akzentwand, Halo-Ring-Pendelleuchten, Eichenholz-Konferenztisch und erhabenen geometrischen Wandpaneelen
Innenraum: Rendering des Auditoriums mit dem mobilen Trennwandsystem in geöffneter Konfiguration, in Theaterreihen angeordneten Stapelstühlen und dunkler Akustikdecke
Innenraum: Rendering des Pausenraums mit Küchenzeile aus Eichenholz, integrierten Geräten und informellem Essbereich mit Pendelbeleuchtung
Innenraum: Rendering des Großraumbüros mit akustischer Rückzugskabine innerhalb des Arbeitsplatzbereichs und sichtbarer Manuskript-Tapeten-Akzentwand
Innenraum: Rendering des Chefetagen-Flurs mit erhabenen geometrischen Wandpaneelen, Einbau-Deckenbeleuchtung und schwarz gerahmten Glastrennwänden zu den Büros
Innenraum: Rendering des Konferenzraums mit Konfiguration für 12 Personen, Eichentisch, beige gepolsterten Stühlen und zweigeteilter Deckengestaltung im Übergang von Weiß zu dunklem Anthrazit
Innenraum: Rendering des Lobby-Eingangs mit dunklem Steinempfangstresen aus Besucherperspektive, Borromäische-Ringe-Logo und organischer modularer Sitzmöblierung im Vordergrund
Innenraum: Rendering des Großraumbüro-Layouts mit ergonomischen Bürostühlen, beigen Trennwänden und natürlichem Licht durch raumhohe Verglasung
Innenraum: Rendering des Einzelbüros mit L-förmiger Schreibtischkonfiguration, wandfüllendem gestaltetem Bücherregal, dunkler Deckenfläche und biophilen Grünakzenten
Innenraum: Rendering des gepaarten Mega-Sitzungssaals mit geschlossenen mobilen Trennwänden, die zwei unabhängige Besprechungsräume für je 12 Personen schaffen
Innenraum: Rendering der Pausenraum-Lounge mit cremefarbenem Sofa, Ohrensessel mit Sichtschutz, dunklem anthrazitfarbenem Teppich und Pampasgras-Arrangement in Keramikvase
Innenraum: Rendering des Flurs mit galerieartiger Erschließung, erhabenen Wandpaneelen, abstrakter Kunst und warmem Ambientelicht
Innenraum: Rendering des Treppenhauses mit weißen Steinstufen, Glasbrüstung, integrierter Stufenbeleuchtung und erhabenen geometrischen Wandpaneelen, die sich in den Erschließungskern fortsetzen

Die Nordfassade trägt ein beleuchtetes dreidimensionales Borromäische-Ringe-Logo, prominent montiert zwischen den Konstruktionsachsen 9 und 10, und verleiht der Stiftung bürgerschaftliche Präsenz an der Ulica Polska. Ein LED-Medienbildschirm an der Fassade zeigt das Motto der Stiftung. Die Komposition der Südfassade verwendet Beige-Stein am Sockel, Silikonputz in zwei Tönen, geometrische Fassadenpaneele, die das innere Wandpaneelsystem aufgreifen, und horizontale Stahllamellen an der Dachkante. Warme aufwärtsgerichtete Fassadenbeleuchtung und Kletterpflanzen mildern die Gebäudepräsenz nach Einbruch der Dunkelheit, im Einklang mit der Identität der Stiftung als bürgerschaftlicher Anker statt als Unternehmensfestung.

Außenansicht: Rendering der Vorderansicht mit dem dreigeschossigen Gebäudevolumen, warmer beiger Fassade, geometrischen Paneelen, Stahllamellen und landschaftlich gestaltetem Fußweg
Außenansicht: Nacht-Rendering mit beleuchtetem dreidimensionalem Borromäische-Ringe-Logo an der Nordfassade, warmer aufwärtsgerichteter Fassadenbeleuchtung und LED-Medienbildschirm mit dem Motto der Stiftung
Außenansicht: Rendering der Südansicht mit der Hauptfassadenkomposition aus Beige-Stein-Sockel, Silikonputz in zwei Tönen, geometrischen Fassadenpaneelen und horizontalen Stahllamellen
Außenansicht: Eckperspektiven-Rendering mit der gestuften L-förmigen Gebäudekubatur, oberirdischen Parkplätzen mit erhaltenen ausgewachsenen Bäumen und formaler Heckenlandschaft
Außenansicht: Detail-Rendering des Eingangs mit dem nach Süden ausgerichteten Haupteingang, warmer aufwärtsgerichteter Fassadenbeleuchtung, Sockel aus Beige-Stein und Kletterpflanzen an der Fassade
Außenansicht: Luftperspektiven-Rendering mit der vollständigen Gebäudegrundfläche, Dachtechnikeinhausung mit Stahllamellen, bepflanzten Terrassen und Parkplatzanordnung
Außenansicht: Nachtperspektiven-Rendering des Gebäudes als beleuchtete bürgerschaftliche Präsenz an der ul. Polska mit warmer Fassadenbeleuchtung und durch die Verglasung sichtbarem erleuchtetem Interieur
Außenansicht: Detail-Rendering der Fassade mit geschichteter Komposition aus Beige-Stein, Silikonputz, geometrischen Paneelen und schlanken schwarzen Aluminium-Fenstersprossen
Außenansicht: Rendering der Westansicht mit gestufter Kubatur, Serviceeingängen und funktionaler Fassade mit weniger Fenstern und Stahllamellen an der Dachkante
Außenansicht: Detail-Rendering der Landschaftsgestaltung mit formaler Heckenbepflanzung, Pflasterstein-Parkfläche, ausgewachsenen Laubbäumen und Zufahrt zum Gebäudeeingang
Zeichnung: 3D-Axonometrie des möblierten Erdgeschossgrundrisses aus der Vogelperspektive mit allen Räumen, einschließlich Empfang mit Borromäische-Ringe-Logo, Auditorium mit zweifarbiger Bestuhlung, Konferenzräumen und Pausenbereich
Zeichnung: Südansicht E4 mit der Hauptfassadenkomposition aus Beige-Stein-Sockel, Silikonputz in zwei Tönen, geometrischen Fassadenpaneelen, horizontalen Stahllamellen und zwölf unterschiedlichen Fenstertypen
Zeichnung: Nordansicht E2 mit dem beleuchteten dreidimensionalen Borromäische-Ringe-Logo der Stiftung, montiert zwischen den Achsen 9 und 10, Stahllamellen entlang der Dachkante und einer Gebäudebreite von 32 Metern
Zeichnung: 3D-Axonometrie des möblierten Grundrisses des 2. Obergeschosses mit allen Büros, dem gepaarten Mega-Sitzungssaal mit offenem Trennwandkonzept, der Chef-Lounge mit Ohrensessel und der Anordnung der Buchhaltungsabteilung
Zeichnung: Gebäudegrundriss Erdgeschoss UB0 im Maßstab 1:100 mit Lobby, Empfang, Auditorium, Konferenzräumen, Küchen-Pausenbereich, WC-Anlagen sowie zentralem Treppenhaus- und Aufzugskern
Zeichnung: Gebäudegrundriss 1. Obergeschoss UB1 im Maßstab 1:100 mit Büroflächen, Besprechungsräumen, Gästezimmer und der Fortsetzung des zentralen Treppenhauses
Zeichnung: Gebäudegrundriss 2. Obergeschoss UB2 im Maßstab 1:100 mit Chefbüros, Buchhaltungsabteilung, Archiv und der Konfiguration des gepaarten Mega-Sitzungssaals
Zeichnung: Ostansicht E1 mit der Gebäudetiefe und dem vollständigen Vertikalschnitt, mit dem Treppenhausvolumen als eigenständigem vertikalem Element und zwei Nebeneingängen
Zeichnung: Westansicht E3 mit gestufter Kubatur, funktionsorientierten Türen und einer funktionalen Fassade mit einer Tiefe von etwa 19 Metern
Zeichnung: WC-Ausführungszeichnung P0 im Maßstab 1:50 mit dem Grundriss der Damentoilette im Erdgeschoss, dem Keope-Brystone-Grey-Fliesenlayout und den Positionen der Sanitärobjekte
Zeichnung: WC-Wandschnittansichten P0.1 im Maßstab 1:50 mit den Schnitten A-A und B-B, Fliesenhöhen, Spiegelplatzierung und Waschbecken-Abmessungen
Zeichnung: WC-Wandschnittansichten P0.2 im Maßstab 1:50 mit den Schnitten C-C und D-D, Montagehöhen der Sanitärobjekte, spritzwassergeschützten Steckdosenpositionen und Fliesenraster-Ausrichtung
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