DIOGO LEITÃO
Innenraumkonzept des Restaurants NUURT mit Speisesaal und Bar, botanisch-grüner Materialpalette, abgehängter Streckmetall-Installation mit Pflanzen und warmer, atmosphärischer Beleuchtung

NUURT

Architektur, Innenarchitektur

STANDORTBydgoszcz, Polen
JAHR2025
KATEGORIEArchitektur, Innenarchitektur
FLÄCHE710,92 m2
STUDIODiogo Leitão — Gründer, Rise.Design

NUURT wurde als das größte Restaurant in Bydgoszcz konzipiert: 710,92 Quadratmeter auf zwei Ebenen innerhalb der Wohnanlage Nordic Haven in der ul. Grottgera 4, entworfen, während Diogo Leitão als Head of Real Estate Design and Architecture bei Metalkas S.A. tätig war. Das Programm belegte auf Ebene 0 460,47 Quadratmeter mit Speisesaal, Bar, integrierter Küche, Spülküche und Kellnerstationen, verbunden über eine Treppe mit Ebene minus 1 mit 250,45 Quadratmetern Backoffice-Infrastruktur, einschließlich Reinvorbereitungsbereichen, Kühl- und Tiefkühlräumen, Mitarbeiterspinden und einer eigenen Anlieferungszone.

Innenraumkonzept des Restaurants NUURT mit Speisesaal und Bar, botanisch-grüner Materialpalette, abgehängter Streckmetall-Installation mit Pflanzen und warmer, atmosphärischer Beleuchtung
Konzept des Barbereichs im Restaurant NUURT mit abgehängtem Flaschen- und Glasregal, gemeinschaftlichem Hochtisch, Streckmetall-Installation mit lebenden Pflanzen und lorbeergrüner Fliesenpalette

Die Materialpalette war um lorbeergrüne Fliesen von Equipe Costa Nova und Ceppo-di-Verde-Naturstein im Format 120 mal 120 Zentimeter herum konzipiert, eine Kombination aus kunsthandwerklicher Keramik und Naturstein, die dem Restaurant einen unverwechselbaren materiellen Charakter verliehen hätte. Das Innenraumkonzept baute eine vielschichtige Atmosphäre um eine botanische und kunsthandwerkliche Identität auf: eine Bar mit abgehängtem Flaschen- und Glasregal aus Streckmetall, Präsentationsregalen für Spirituosen mit integrierten Spiegeln und LED-Beleuchtung, einem Weinregal und einem gemeinschaftlichen Hochtisch unterhalb einer Deckeninstallation aus Streckmetall, Beleuchtung und lebenden Pflanzen. Die Akzentwände trugen gewölbte Boazeria-Holzverkleidung mit LED-Hinterleuchtung für den VIP-Bereich, dekorative Streckmetall-Verkleidungen mit Pflanzregalen sowie eine 200 mal 300 Zentimeter große lebende Pflanzenwand, die als Herzstück des Restaurants vorgeschlagen war und die lorbeergrüne Materialpalette durchgängig von der Wandfliese bis zum lebenden Blattwerk fortführte.

Breiter architektonischer Querschnitt durch das Restaurant NUURT mit Speisesaal, Barbereich und Küche auf Ebene 0 sowie der Verbindung zur darunterliegenden Ebene minus 1
Breiter architektonischer Querschnitt durch das Restaurant NUURT mit den räumlichen Beziehungen zwischen den Essbereichen, den Deckenhöhen und der Gestaltung der Akzentwände

Das Barmobiliar wurde bis zum vollständigen Konstruktionsdetail ausgearbeitet: Thekenprofile, Unterthekenstauraum, abgehängte Glasablage-Systeme, Flaschenpräsentationsregale und die LED-Integration wurden auf Ausführungsniveau dokumentiert. Der gemeinschaftliche Hochtisch unterhalb der Deckeninstallation aus Streckmetall und Pflanzen verankerte den sozialen Mittelpunkt des Restaurants, wobei die Streckmetall-Trennwand eine visuelle Grenze zwischen Bar- und Essbereich schuf und zugleich die räumliche Transparenz bewahrte.

Detailansicht und Grundriss des Barmobiliars mit abgehängtem Streckmetallregal, Flaschenpräsentation, Arbeitsplattenmaßen und Sitzanordnung
Konstruktionsdetail des Barmobiliars mit Thekenprofil, Unterthekenstauraum, Positionen der Glasablagen und integrierter LED-Beleuchtung
Montagedetail des Mobiliars von Bar und Gemeinschaftstisch mit Streckmetall-Trennwand, integrierten Pflanzgefäßen, Flaschenpräsentationssystem und Materialspezifikationen
Wandansicht des VIP-Bereichs mit gewölbter Boazeria-Holzverkleidung mit LED-Hinterleuchtung, Streckmetall-Verkleidung und integrierten Pflanzregalen
Konstruktionsdetail der Akzentwand mit Rahmen der lebenden Pflanzenwand, Maßen der Streckmetallpaneele, Positionen der Beleuchtung und Materialanschlussdetails

Das Verzeichnis der Küchentechnik dokumentierte 83 Positionen auf einem für die geplante Größenordnung angemessenen Spezifikationsniveau und spiegelte den betrieblichen Anspruch eines Destination-Restaurants wider. Die Architektur wurde von XOSA ARCHITEKCI erbracht. Die Tragwerksplanung kam von SOLSTE, die Elektroplanung von AMPER JACK. Es wurde eine Ausschreibungs-Fragen-und-Antworten-Dokumentation erstellt.

Das Projekt wurde NICHT FERTIGGESTELLT. Die Investitionsmittel wurden nicht gesichert, was die Budgetzwänge widerspiegelt, die letztlich zu Diogos Ausscheiden aus Metalkas beigetragen haben. Das vollständige Konzept und die Planungsdokumentation stehen unrealisiert als Zeugnis der Entwurfsabsicht und des betrieblichen Anspruchs.

Grundriss der Ebene 0 des Restaurants NUURT mit 460 Quadratmeter großem Speisesaal mit Bar, Küche, Spülküche, Kellnerstationen und Treppe zur Vorbereitungsebene im Untergeschoss
Grundriss der Ebene minus 1 des Restaurants NUURT mit 250 Quadratmeter großem Backoffice-Bereich mit Reinvorbereitungszone, Kühl- und Tiefkühlräumen, Mitarbeiterspinden und Anlieferungszone
Großformatiger architektonischer Schnitt des Restaurants NUURT mit beiden Ebenen, den konstruktiven Verbindungen, der Deckengestaltung und der vertikalen Erschließung zwischen Ess- und Vorbereitungsbereichen
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