
CIMAT Bydgoszcz Corporate
Innenarchitektur
CIMAT war der erste Auftrag, der über die Innenarchitektur hinausging und ein ganzes Gebäude umfasste. Eine Unternehmenszentrale für Przedsiebiorstwo CIMAT Sp. z o.o., beauftragt von deren Eigentümer Mbetka, im Industriegebiet Bydgoski Park Przemyslowo-Technologiczny, in derselben Gegend wie das Cetor-Poland-Projekt im Jahr zuvor. Die geschätzte Bruttogeschossfläche beträgt 3.000 bis 4.500 Quadratmeter, gezeichnet im Maßstab 1:200 in fünf Fassadenoptionen. Das Volumen bleibt bei allen fünf gleich. Die Materialidentität ändert sich vollständig. Das Projekt blieb im Konzeptstadium und wurde nie gebaut.
Der Baukörper bleibt über alle fünf Optionen gleich. Ein massiver Betonsockel im Erdgeschoss trägt eine auskragende Glasvorhangfassade darüber, die einen überdachten Portikus am Eingang und einen Überstand ergibt, der schon von der baumbestandenen Zufahrt aus sichtbar ist. Drei Geschosse: opaker Sockel, transparente Mitte, verschirmtes Dach. Das Gebäude steht als Objekt im begrünten Technologiepark, auf einem Eckgrundstück mit zwei Straßenfronten, tiefen Abstandsflächen und alten Laubbäumen, die die Landschaftsarbeit übernehmen.

Jede der fünf Optionen liest dasselbe Volumen anders. Die vollverglaste Elementfassade ist die offenste von allen: Die Geschossdecken zeichnen sich durch die Vorhangfassade ab, und Arbeitsplatz und Parklandschaft stehen einander gegenüber. Vertikale Sonnenschutzlamellen sind eine zweite Sprache. Sie filtern das Tageslicht, und aus schrägem Blickwinkel wirkt das Gebäude massiv und gerichtet. Die biophile Option umhüllt das Glas mit kaskadierender Bepflanzung, wodurch die gesamte Firmenfassade im Gebäudemaßstab zu einer grünen Oberfläche wird.




Die Diagrid-Option setzt ein trianguliertes Tragwerk hinter die Verglasung, sodass die Struktur zum auffälligsten Element wird und sich das Gebäude von allem anderen im Technologiepark abhebt. Die horizontale Bänderung ist die zurückhaltendste der fünf Optionen. Gestapelte Schichten, klare horizontale Linien, ohne die Komplexität des Diagrids oder der Bepflanzung.





Das technische Ansichtsblatt im Maßstab 1:200 dokumentiert die Vorder-, West- und Ostansicht zusammen mit dem Dachplan und legt die Maßbeziehungen zwischen Sockel, Vorhangfassadenzone und Dachelement fest, die bei allen fünf Fassadenvarianten gleich bleiben.