DIOGO LEITÃO
Außenansicht: primäres Konzeptrendering des CIMAT-Firmensitzes mit dem auskragenden Glasvorhangfassaden-Volumen über dem Betonsockel, dem markengeprägten Eingang und der baumbestandenen Zufahrt

CIMAT Bydgoszcz Corporate

Innenarchitektur

STANDORTBydgoszcz, Polen
JAHR2018
KATEGORIEInnenarchitektur
FLÄCHE3,000-4,500 m2
STUDIODiogo Leitão — Gründer, Rise.Design

Das CIMAT-Firmengebäudekonzept markiert Rise.Designs ersten vollständigen Architekturauftrag jenseits des Innenarchitekturbereichs — eine Unternehmenszentrale für Przedsiebiorstwo CIMAT Sp. z o.o., beauftragt von dessen Eigentümer Mbetka, gelegen im Industriegebiet Bydgoski Park Przemyslowo-Technologiczny in derselben Gegend wie das Cetor-Poland-Projekt aus dem Vorjahr. Die geschätzte Bruttogeschossfläche von 3.000 bis 4.500 Quadratmetern wird in fünf verschiedenen Fassadenbehandlungsoptionen im Maßstab 1:200 entwickelt, wobei jede die gleiche volumetrische Strategie beibehält und gleichzeitig radikal unterschiedliche Materialidentitäten vorschlägt. Das Projekt verblieb im Konzeptstadium und wurde nicht realisiert.

Der Massenvorschlag ist über alle Optionen hinweg konsistent: ein massiver Betonsockel auf Erdgeschossebene trägt ein auskragendes Glasvorhangfassaden-Obergeschossvolumen, das darüber schwebt und einen überdachten Portikus am Gebäudeeingang sowie einen dramatischen Überstand erzeugt, der von der baumgesäumten Zufahrt aus sichtbar ist. Die dreigeschossige Komposition — opaker Sockel, transparente Obergeschosse, abgeschirmtes Dachgeschoss — ist als Objekt innerhalb der landschaftlich gestalteten Technologieparkumgebung aufgelöst, positioniert auf einem Eckgrundstück mit doppelter Straßenfront, großzügigen Abstandsflächen und alten Laubbäumen als primärem Landschaftsrahmen.

Außenansicht: primäres Konzeptrendering des CIMAT-Firmensitzes mit dem auskragenden Glasvorhangfassaden-Volumen über dem Betonsockel, dem markengeprägten Eingang und der baumbestandenen Zufahrt

Die fünf Fassadenoptionen schlagen unterschiedliche materielle Lesarten desselben Volumens vor. Das volltransparente Elementfassadensystem bietet maximale Offenheit, wobei die inneren Geschossdecken durch die Vorhangfassade sichtbar sind und einen Dialog zwischen Arbeitsplatz und umgebender Parklandschaft herstellen. Vertikale Brise-Soleil-Lamellen führen eine zweite Sprache ein — ihre rhythmische Anordnung filtert Tageslicht und erzeugt gleichzeitig einen opakeren, gerichteten Charakter aus schrägen Blickwinkeln. Eine biophile Option umhüllt das Glasvolumen mit kaskadenartiger lebender Bepflanzung und verwandelt die Unternehmensfassade in eine grüne Oberfläche, die die umgebende Landschaft im architektonischen Maßstab einbezieht.

Außenansicht: Weitwinkel-Übersichtsrendering des CIMAT-Bürogebäudes mit der vollständigen Baukörperkomposition aus transparenten oberen Glasgeschossen, opakem Erdgeschoss und begrüntem Eckgrundstückskontext
Außenansicht: Konzeptrendering mit dem auskragenden oberen Glasvorhangfassaden-Volumen über dem massiven Betonsockel mit dem CIMAT-Logo am Eingang, eingebettet in den begrünten Firmencampus
Außenansicht: Rendering der Fassadenoption mit vertikalen Sonnenschutzlamellen über das zweigeschossige Glasvolumen, die einen Verschattungsrhythmus gegen das klare Glasvorhangfassadensystem erzeugen
Außenansicht: Rendering der biophilen Grünfassaden-Option mit kaskadierender Bepflanzung über dem oberen Glasvolumen, die die Firmenarchitektur mit begrünter Wandvegetation abmildert

Die Diagrid-Strukturfassade führt triangulierte Rahmung hinter der Verglasung ein, verleiht der Vorhangfassade tektonische Ausdruckskraft und hebt das Gebäude innerhalb des Technologieparks durch strukturelle Selbstdarstellung hervor. Horizontale Bandpaneele bieten die zurückhaltendste Alternative — eine gestapelte, geschichtete Komposition, die klare horizontale Linien und materielle Schichtung betont, ohne die visuelle Komplexität der strukturellen oder biophilen Optionen.

Außenansicht: Rendering der vollverglasten Vorhangfassaden-Option aus der Zufahrtsperspektive mit dem transparenten zweigeschossigen Bürovolumen, das über dem opaken Erdgeschosssockel zu schweben scheint, umgeben von ausgewachsenem Baumbestand
Außenansicht: Rendering der Fassadenoption mit horizontaler Bänderung und gestapelter, geschichteter Paneelkomposition über das obere Volumen, die einen schlichteren, rhythmischen Fassadenausdruck erzeugt
Außenansicht: Rendering der Diagrid-Tragstruktur-Glasfassadenoption mit sichtbarem triangulierten Tragwerk hinter der Vorhangfassade, das der Firmengebäudehülle einen strukturellen Ausdruck verleiht
Außenansicht: Rendering der Eckperspektive mit dem Gebäude auf seinem zweiseitig erschlossenen Grundstück mit großzügigen begrünten Abständen, ausgewachsenen Laubbäumen und gepflasterter Eingangszufahrt
Außenansicht: Rendering aus einem weiteren Blickwinkel mit der dreigeschossigen Komposition aus massivem Sockel, mittleren Glasvorhangfassaden-Geschossen und zurückgesetztem Dachaufbau in parkähnlicher Firmenumgebung

Das technische Ansichtsblatt im Maßstab 1:200 dokumentiert Front-, West- und Ostansichten neben dem Dachplan und stellt die dimensionalen Beziehungen zwischen Sockel, Vorhangfassadenzone und Dachelement her, die über alle fünf Fassadenvarianten hinweg konsistent sind.

Zeichnung: technisches Ansichtenblatt im Maßstab 1:200 mit der Vorder-, West- und Ostansicht sowie dem Dachgrundriss und der axonometrischen Ansicht des CIMAT-Bürogebäudes
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